Der Freun­des­kreis der Voss-Stif­tung ver­an­stal­te­te am 26. und 27. Sept. 2008 gemein­sam mit der Kar­ten­samm­lung der Staats­bi­blio­thek zu Ber­lin eine Tagung zum The­ma „Die Macht der Kar­ten oder: Was man mit Kar­ten machen kann.

Im Zeit­al­ter von GPS (Glo­bal Posi­ti­on Sys­tem) wer­den Kar­ten zuneh­mend pro­mi­nen­ter. Detail­liert wie nie zuvor bil­den sie gesell­schaft­li­che Zusam­men­hän­ge ab und bie­ten Ein­sich­ten in kom­ple­xe Struk­tu­ren. Damit stel­len sie Daten zur Ver­fü­gung, die für zukünf­ti­ge Pla­nun­gen und poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen von hoher Bedeu­tung sind; ent­spre­chend nah bei­ein­an­der lie­gen Nutz­an­wen­dun­gen die­ser Infor­ma­tio­nen im Diens­te der Men­schen wie auch ihr Miss­brauch. Dies gilt jedoch nicht nur für die Gegen­wart; viel­mehr gehör­ten Kar­ten schon immer zu den gut gehü­te­ten Staats­ge­heim­nis­sen, unter­la­gen Ver­fäl­schun­gen und Mani­pu­la­tio­nen.

Die nach­fol­gen­den Bei­trä­ge sind das Ergeb­nis die­ser Tagung, die auf die Macht von Kar­ten auf­merk­sam machen und zugleich für eine inten­si­ve­re Ver­mitt­lung von Kom­pe­ten­zen im Umgang mit die­sem Medi­um plä­die­ren woll­te.