Mit den Wissenschaftspreisen für Physische Geographie und Humangeographie sollen NachwuchswissenschaftlerInnen bis etwa zum 40. Lebensjahr auf der Grundlage ihres bisherigen Oeuvres für herausragende, zukunftsweisende wissenschaftliche oder methodische Leistungen ausgezeichnet werden, die maßgeblich zum Fortschritt und zum Ansehen der Geographie beigetragen haben oder beitragen werden.

Über die Auswahl der Preisträger beschließt die Jury der Prof. Dr. Frithjof Voss Stiftung – Stiftung für Geographie – nach eigenem Ermessen oder nach Einholung externer Gutachten. Die Kriterien zur Vergabe des Preises sind den Vergaberichtlinien zu den Stiftungspreisen zu entnehmen.

Alle Preisgelder sind ausschließlich für die weitere Arbeit zu verwenden. Ein Rechtsanspruch auf einen Preis besteht nicht, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Auszeichnung: Mutter Erde

Statuette des Wissenschaftspreises, Markus Gläser 2001

Statuette des Wissenschaftspreises, Bronze 2001

Die etwa 30 cm hohe Preisstatuette des Wissenschaftspreises, geformt gleich einer Linse, zeigt auf der Vorderseite die Mutter Erde – vielleicht auch die Patronin der Geographie -, die den Erdball schützend umfasst, zugleich die erneuernden Kräfte symbolisierend, während auf der Gegenseite der Forscherdrang in Gestalt eines Suchenden gezeigt wird, aufgebrochen, die weißen Flecken auf der Karte der Erde zu tilgen wie auch Fehler und Missbrauch ihrer Schönheit und Schätze aufzudecken.

Dipl.-phil. R. Behrends, Kunsthistoriker, Kustos der Universität Leipzig i.R.

Rückseite der Statuette

Rückseite der Statuette