Ent­spre­chend dem Stif­tungs­ge­dan­ken sol­len her­aus­ra­gen­de, zukunfts­wei­sen­de wis­sen­schaft­li­che oder metho­di­sche Leis­tun­gen bzw. her­vor­ra­gen­de päd­ago­gi­sche und didak­ti­sche Leis­tun­gen im Schul­un­ter­richt gewür­digt wer­den, die maß­geb­lich zum Fort­schritt und zum Anse­hen der Geo­gra­phie bei­getra­gen haben oder bei­tra­gen wer­den.

1. Stiftungsleistung

Die Stif­tung ver­gibt Wis­sen­schafts­prei­se für Phy­si­sche Geo­gra­phie und Anthro­po­geo­gra­phie sowie einen Inno­va­ti­ons­preis für Schul­geo­gra­phie im zwei­jäh­ri­gen Tur­nus anläss­lich des Deut­schen Geo­gra­phen­ta­ges. Seit 2012 ver­leiht sie alle vier Jah­re den Inter­na­tio­na­len Wis­sen­schafts­preis der deut­schen Geo­gra­phie. Seit 2017 wird dar­über hin­aus der “For­schungs­preis Geo­gra­phie und Geschich­te” ver­ge­ben.

2. Auslobung und Bewerbung

Die Aus­lo­bung der Prei­se erfolgt recht­zei­tig in Fach­zeit­schrif­ten und anläss­lich von Kon­gres­sen und Tagun­gen. Vor­schlä­ge und Selbst­be­wer­bun­gen kön­nen (außer beim “For­schungs­preis Geo­gra­phie und Geschich­te”) jeder­zeit der Stif­tung ein­ge­reicht wer­den.

3. Adressaten für die Preisvergabe

Die Wis­sen­schafts­prei­se der Prof. Dr. Frith­jof Voss Stif­tung rich­ten sich an wis­sen­schaft­lich her­vor­ra­gend aus­ge­wie­se­ne jun­ge Geo­gra­phin­nen und Geo­gra­phen im deutsch­spra­chi­gen Raum, vor allem an den beson­ders qua­li­fi­zier­ten Hoch­schul­leh­rer­nach­wuchs.
Der inter­na­tio­na­le Preis wür­digt das Lebens­werk aus­län­di­scher Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler, die sich mit ihren anwen­dungs­be­zo­ge­nen Arbei­ten um die inter­na­tio­na­le Ver­flech­tung mit der deutsch­spra­chi­gen Geo­gra­phie ver­dient gemacht haben.
Der Inno­va­ti­ons­preis für Schul­geo­gra­phie soll Schu­len — kei­ne Ein­zel­per­so­nen! — aus­zeich­nen, die durch her­aus­ra­gen­de didak­ti­sche und päd­ago­gi­sche Leis­tun­gen im Schul­fach Geo­gra­phie aus­ge­wie­sen sind. Vgl. die aktu­el­len Aus­schrei­bun­gen auf der Sei­te des Ver­ban­des Deut­scher Schul­geo­gra­phen e.V.
Der For­schungs­preis Geo­gra­phie und Geschich­te zeich­net Geographen/innen und Historiker/innen aus, die in einem grö­ße­ren Werk die Ver­bin­dung von Raum und Zeit über die Fach­gren­zen hin­aus einem grö­ße­ren Publi­kum ein­sich­tig gemacht haben.

 

 

Kinder in Botswana

Kinder in Botswana

4. Jury

Zur Jury für die Wis­sen­schafts­prei­se gehö­ren der/die Vor­sit­zen­de der Prof. Dr. Frith­jof Voss Stif­tung, der/die Präsident/in der Deut­schen Gesell­schaft für Geo­gra­phie (DGfG), des­sen jeweilige/r Amtsvorgänger/in, der/die Vor­sit­zen­de des Ver­ban­des der Geo­gra­phen an Deut­schen Hoch­schu­len (VGDH) sowie der/die Vor­sit­zen­de des wis­sen­schaft­li­chen Bei­ra­tes der VGDH.
Die Jury für den inter­na­tio­na­len Preis besteht aus dem/der Vor­sit­zen­den der DGfG und dem/der Amtsvorgänger/in, dem/der ers­ten und zwei­ten Vor­sit­zen­den des VGDH, dem/der Vor­sit­zen­den der Prof. Dr. Frith­jof Voss Stif­tung, dem/der Vertreter/in des Natio­nal­ko­mi­tees der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land in der Inter­na­tio­nal Geo­gra­phi­cal Uni­on.
Die Jury für den Inno­va­ti­ons­preis für Schul­geo­gra­phie bil­det der enge­re Vor­stand des Ver­band Deut­scher Schul­geo­gra­phen e. V. (VDSG).
Die Jury für den For­schungs­preis Geo­gra­phie und Geschich­te bil­den zwei bekann­te Geo­gra­phen und His­to­ri­ker sowie die Stif­ter.

5. Preise

Ent­spre­chend dem Stif­tungs­ge­dan­ken sol­len her­aus­ra­gen­de zukunfts­wei­sen­de wis­sen­schaft­li­che oder metho­di­sche Leis­tun­gen bzw. her­vor­ra­gen­de päd­ago­gi­sche und didak­ti­sche Leis­tun­gen im Schul­un­ter­richt gewür­digt wer­den, die maß­geb­lich zum Fort­schritt und zum Anse­hen der Geo­gra­phie bei­getra­gen haben oder bei­tra­gen wer­den. Der inter­na­tio­na­le Preis ist undo­tiert. Das Preis­geld der übri­gen Prei­se ist in jedem Fall für For­schungs­zwe­cke bzw. für schul­geo­gra­phi­sche Pro­jek­te zu ver­wen­den. Über die Art und Wei­se der Ent­schei­dungs­fin­dung für die jewei­li­ge Preis­ver­ga­be beschlie­ßen die Juro­ren mehr­heit­lich nach eige­nem Ermes­sen. Ein Rechts­an­spruch auf einen Preis besteht nicht, der Rechts­weg ist aus­ge­schlos­sen.

6. Preisübergabe

Die Ver­lei­hung der Prei­se an die Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger erfolgt in fei­er­li­cher Form mit musi­ka­li­scher Umrah­mung, mit einer kur­zen Lau­da­tio für jeden Preis und Über­ga­be einer Urkun­de und Bron­ze­sta­tu­et­te bzw. Bron­ze­pla­ket­te. Am glei­chen Tage lädt der Stif­tungs­vor­stand die Mit­glie­der der Jury sowie die Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger zu einem Fest­essen ein.