Reisen 2020

Für 2020 sind zwei Rei­sen in Pla­nung::

  • vom 23. April bis zum 2. Mai nach Nord­grie­chen­land (Lei­tung Prof. Dr. Johann-Bern­hard Haver­s­ath, Univ. Gie­ßen)
  • vom 10. bis zum 19. Okto­ber zu den marok­ka­ni­schen Königs­städ­ten (Lei­tung: Prof. Dr. Her­bert Popp, Univ. Bay­reuth).

    Vor­mer­kun­gen sind bereits mög­lich unter: geographie@voss-stiftung.de.

Reisen 2019

2019 bie­tet der Freun­des­kreis fol­gen­de Exkur­si­on an:

  • 4. Geo­gra­phi­sche Län­der­ex­kur­si­on (vom 21. März bis 6. April) sei­ne für Mit­glie­der und an der Geo­gra­phie Inter­es­sier­te in die nörd­li­che Hälf­te Chi­les unter sach­kun­di­ger Füh­rung des Phy­si­schen Geo­gra­phen Prof. em. Dr. Wil­fried End­li­cher von der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin
  • Vom 8. bis 15. Sep­tem­ber 2019 geht es unter Lei­tung von Prof. Dr. Bodo Freund (Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin) nach Por­to und Umge­bung.

Madrid-Exkursion der Prof. Dr. Frithjof Voss-Stiftung vom 3.–9. Mai 2018

Historische Stadtentwicklung

Im Bestre­ben, die Stadt­ent­wick­lung chro­no­lo­gisch zu erschlie­ßen, bestand der ers­te Tag in der müh­se­li­gen Spu­ren­su­che nach den Anfän­gen der Sied­lungs­grün­dung unter den Ara­bern im 9. und der ab dem 11. Jh. fol­gen­den Ent­wick­lung zur klei­nen mit­tel­al­ter­li­chen Land­stadt bereits unter christ­li­chem Regime und als Fes­tung im immer noch toben­den Fron­ten­kampf zwi­schen Mau­ren und christ­li­chen Erobe­rern. Prä­gend für den dem ara­bi­schen Alcá­zar bzw. dem heu­ti­gen Schloss nahe gele­ge­nen Bereich waren dann die ers­ten neu­zeit­li­chen Jahr­hun­der­te, in denen die Habs­bur­ger Dynas­tie die Haupt­stadt des ver­ein­ten und inzwi­schen mit gro­ßen über­see­ischen Besit­zun­gen erwei­ter­ten spa­ni­schen Reichs von Tole­do nach Madrid ver­leg­te. Die Exkur­si­on führ­te durch enge Gas­sen und muss­te vie­le Trep­pen und klei­ne, durch­aus ermü­den­de Stei­gun­gen über­win­den, um die sehr wohl noch vor­han­de­nen Struk­tu­ren die­ser Haupt­stadt­wer­dung, die Stra­ßen­füh­rung und die das Stadt­bild prä­gen­den Plät­ze, Paläs­te und Ver­wal­tungs­bau­ten aus jener Zeit zu sehen. Womit auch ein Groß­teil des­sen, was tou­ris­tisch unter der Madri­der „Alt­stadt“ ver­stan­den wird, ein­ge­schlos­sen war – inklu­si­ve der reprä­sen­ta­ti­ven Plät­ze wie der Pla­za de Ori­en­te, der Pla­za de los Car­ros, der Pla­za Mayor oder der Puer­ta del Sol. Lei­der wech­sel­te in die­ser Umge­bung auch – unge­wollt – eine ers­te Brief­ta­sche den Besit­zer, da in die­sem Umfeld die Taschen­die­be zwi­schen den sich drän­geln­den Tou­ris­ten­grup­pen ihre Chan­ce sehen und wahr­neh­men. Ein Besuch im medi­al sehr anspre­chen­den Muse­um für die frü­he Stadt­ge­schich­te (Museo San Isidro) unter­stütz­te die Ein­drü­cke die­ser ers­ten Etap­pe. Am Ende des Tages konn­ten abschlie­ßend Anzei­chen im Stadt­bild für die nach­hal­ti­gen Aus­wir­kun­gen der Bau- und Pla­nungs­ak­ti­vi­tä­ten der ab dem 18. Jh. regie­ren­den Bour­bo­nen-Dynas­tie wahr­ge­nom­men wer­den. Die Aus­wei­tung von Gas­sen und Plät­zen, unter­stützt durch den Abriss von zahl­lo­sen Klos­ter­bau­ten in der Säku­la­ri­sie­rung, sowie die Anla­ge von brei­ten Fla­nier- und Reprä­sen­ta­ti­ons-Bou­le­vards hat der engen inne­ren Stadt zum Rand hin Luft und auch etwas an Grün­flä­chen ver­schafft.

Die Preisträger 2017

Die dies­jäh­ri­gen Preis­trä­ger der Wis­sen­schafts­prei­se für Human­geo­gra­phie und für Phy­si­sche Geo­gra­phie, ein Inno­va­ti­ons­preis für Schul­geo­gra­phie und des erst­ma­lig ver­lie­he­nen For­schungs­prei­ses für Geo­gra­phie und Geschich­te.