Inhaltsverzeichnis
- 1. Zur Einführung
- 2. Kiel – Schottland
- 3. Schottland – Irland – Spanien
- 4. Spanien – Portugal
- 5. Portugal – Kanarische Inseln
- 6. Kanarische Inseln – Brasilien
- 7. Brasilien
- 8. Brasilien – Argentinien
- 9. Argentinien – Chile
- → 10. Chile
- 11. Chile – Polynesien
- 12. Die Südsee und Neuseeland
- 13. Sechs Monate auf Neuseeland
- 14. Von Neuseeland nach Australien
- 15. Durch den Indischen Ozean
- 16. Von Südafrika in die Karibik
- 17. Zurück in Kiel-Holtenau
- 18. Seemännische Begriffe
- 19. Schiffsausstattung
- 20. Flaschenpost
10. Chile
CHILE
Chilenische Gastfreundschaft
“Pisco-Sauer“ und “Am Brunnen vor dem Tore“
11.3.1988 Algarrobo
Ihr Lieben,
am 10. März, abends gegen 19.00 Uhr, wurden meine Arbeiten dadurch unterbrochen, dass Mario, ein flinker Bursche aus dem Nautico-Club, kräftig an “Do mi nix“s Bordwand klopfte und „Telefon“ rief. Mit einem Satz kam ich aus der Kombüse, und mit einem Hechtsprung erreichte ich die Pier. Schnell, so schnell ich (Seefrau) laufen konnte, erreichte ich barfuß in Shorts (not ladylike) über 250 m Schotterboden zwischen Office und Pier das Telefon. Wenig später dann die Stimmen von Brigitte, Mama, Erich, Christian, Gerd und Regine. Eine heitere, fröhliche Runde wurde “sichtbar“. Mit Euch ein klein wenig zu feiern, ließ mein Herz schneller schlagen. Eure Sektlaune und Euer Übermut (Rechnung!!!???) haben gutgetan. Dass Freunde bereit sind, zusammen mit unserer Familie so nette Stunden zu organisieren und in memory Peters Geburtstag und später meinen 50sten zu feiern, hat nicht nur uns, sondern auch unsere Yachtiefreunde tief beeindruckt.
Heute, am 11. März, feierten wir morgens Hellas Geburtstag im großen Cockpit von “Do mi nix“. Die Weihnachtsrunde von Mar del Plata beging die Party. Nur Walter, der Single-hand-Segler aus Hamburg von “Yin-Yan“, fehlte in dieser Runde. Er treibt sich noch in den Kanälen herum. Wir ließen die junge Holländerin (39) stürmisch hochleben, dann Euch mit “three cheers“ für Aufmerksamkeit und Verbundenheit, die Ihr so oft in den letzten Monaten mit Euren Briefen, Treffs und Anrufen gezeigt habt.
Hella, Arth und die Kinder Alice und Agneta verließen damals am Heiligabend mit ihrer “Hellena Christina“ den Hafen von Mar del Plata. Arth, ein Kapitän, sie eine Lehrerin, machen schon sehr lange cruising. Er spielt wunderbar Gitarre und Schifferklavier, und seine Freddy-Stimme sorgte immer und überall für Stimmung und Freude. Theresa und Roy sind unsere “alten Freunde“ aus Holtenau, die Mitschnacker von der “Foxglove“.„Do mi nix“ wurde von uns in einer Woche auf Hochglanz gebracht. Ein Riesentraveler-Lift holte uns (ich blieb an Bord) aus dem Wasser, und ein fertiges Eisengestell an Land sorgte für die nötige Stabilität. Da Toiletten, Duschen, Swimmingpool und Clubrestaurant in unmittelbarer Nähe von unserem Landliegeplatz waren, konnte das Leben fast normal auf dem Schiff weitergehen. Unterbrochen wurden auch hier die Arbeiten durch Clubmitglieder, die, von Santiago kommend, auf dem Clubgelände ihre Freizeit verbringen. Sie besuchen ihre Schiffe, die von Angestellten des Clubs gewartet und, wollen sie segeln, auch startklar gemacht werden. Abends fahren sie dann in ihre Wochenendhäuser oder Wohnungen, um so Bequemlichkeit total zu haben.
Alle stellten sich vor und boten ihre Hilfe an. Z. B. Raul (58) mit seiner liebenswerten jungen Frau (28). Sie studierte u. a. in Deutschland und Frankreich Sprachen. Sie dachten sich immer neue Sachen aus, um uns zu erfreuen. Mal eine Flasche Wein, mal ein Glas Früchte, mal eine Party in ihrem Appartement oder der große abendliche Ausflug zum “Italiener“, der an diesem Abend etwas Besonderes für Rauls Gäste auf den Tisch brachte. Vorher mussten wir eine abenteuerliche Fahrt überstehen. Luigi, der Headman vom Club, brachte Theresa, Roy und uns beide in dieses weit von der Hauptstraße und mitten im Land liegende Restaurant. An seinem Auto fehlte die rechte Beleuchtung. Das linke hintere Fenster war nicht zu betätigen. Um diesen Superschlitten in Fahrt zu bringen, mussten Roy und Peter erst einmal ordentlich schieben. Luigi, mit schwarzem Wuschelkopf, strahlte. Auch als er rasend einem vor uns liegenden Wasserloch entgegensteuerte, ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen. Er vermittelte Vertrauen zu seinem uralten Wagen, und wir genossen mehr oder weniger die Tour durch einen herrlichen Eukalyptuswald.
Pisco-Sour, das chilenische Nationalgetränk, brachte uns in Stimmung. Roastbeef mit verschiedenen Saucen, Lassagne oder Spaghetti mit Basilikumsauce, Wein und ein Karamellpudding ließen diesen Ausflug zum “Gourmettag“ werden. Interessante Gespräche sorgten für geistige Nahrung.
Auch “Bekannte aus Valdivia“ besuchten uns in Algarrobo. Sie hatten die letzte Ferienwoche der Kinder dazu benutzt, ihre Familie in Santiago zu besuchen. Da sie unsere Pläne kannten, nahmen sie sich einen Tag frei, um uns zu treffen. Sonja, Dieter, Dodo und Daniela hatten uns schon in Valdivia bewirtet. Mit ihren Freunden und mit ihnen wurden wir in Valdivia viele Stunden dazu animiert, deutsche Volkslieder zu singen (Wir!). Gott sei Dank war ein Chilene Vorsänger, so dass Peter und ich den Text von z. B. “Ein Heller und ein Batzen“, “Am Brunnen vor dem Tore“ usw. nachsingen konnten. Auch sorgte der schon vorher zugesprochene Wein für ein besseres Erinnerungsvermögen. Bei dieser Gelegenheit muss ich noch schnell erzählen, dass schon in Punta Arenas, als wir mit José im “Asturus“ zu Abend aßen, der Wirt für uns die Platte “Ännchen von Tharau“ auflegte, um uns damit eine besondere Freude zu machen. In Valdivia erlebten wir dann dieses private Sängerfest, und im Café legte die Bedienung, als sie unsere deutsche Sprache hörte, “…muss i denn, muss i denn ….“ auf.
So, wie aus diesen beiden letztgenannten Begebenheiten die Aufmerksamkeit der Chilenen sichtbar wird, so fühlten wir uns umsorgt und genießen ein Land, das sich so anders darstellt, als die Weltpresse es verkündet. Ich schrieb Dir, lieber Christian, ein paar Daten und bitte Dich, meine Kurzinformationen über soziale Belange in dieser Runde weiterzugeben.
Für heute genug. Heute Morgen habe ich etwas zu viel Wein getrunken, und nun muss ich noch etwas für meine “Schönheit“ machen. Gleich findet die Geburtstagsparty im Club statt.Tausend herzliche Grüße
Eure Elke und Euer Peter
An der chilenischen Küste
Von Valdivia nach Algarrobo, Herradura – Werftaktivität und Bergtouren – Elke erntet Brombeeren und kocht Marmelade – Schiff nach 11.000 sm an Land – Begegnung mit Deutschen, wunderbare Einladung und Flug nach Bolivien – Segel werden für Segelreise nach Polynesien gesetzt (14. April 1988)
8.4.1988 Arica, Chile
In mehr als 2000 sm in 3 Monaten erlebten wir das Land Chile, eine Küstenregion mit Kanälen, Schären, Fjorden und, für uns besonders wichtig, kleinen Häfen. Wenn die Klimazonen auch unterschiedlich waren, so erlebten wir doch immer etwas Besonderes. Die freundlichen Menschen und ihre Hilfsbereitschaft. Sie sind sehr stolz auf ihr Land und auf die Leistungen, die sie in den letzten 12 Jahren vollbracht haben. Wenn wir Valdivia schon nach 7 Tagen verließen, dann nur, weil das neblig-nasse Wetter uns Segel setzen ließ, und nicht, um dem Teufel ein Ohr abzusegeln.
Dreimal mehr regnet es in Valdivia als in Hamburg, und nun könnt Ihr Euch auch die grüne Küstenlandschaft erklären, die uns beide so sehr an Norddeutschland erinnerte und die wir mit Flussfahrt zu sesshaft gewordenen deutschen Seglern erlebten. Vorher nahmen wir an der Festwoche dieser Stadt teil, die sich mit Regatten, bunten Märkten und am letzten Abend mit einem riesigen Feuerwerk präsentierte. 5000 Teelichter, in Colabecher gesetzt, schwammen stromabwärts. Wir feierten diesen ereignisreichen Tag mit Chilenen, die eingeladen hatten und die nicht müde wurden, uns mit deutschen Volksliedern zu erfreuen. Sie kannten den Text, wir nicht! Für uns waren es anstrengende Tage, und so kam uns die Einladung zur Wopperwerft, 5 km von Valdivia entfernt, sehr gelegen. Zu lange hatten wir in der Einsamkeit gelebt und waren entwöhnt von Jubel, Trubel, Heiterkeit. Während der Werftaktivität am Tage gingen wir auf Bergtour und in die Brombeeren. 10 Gläser Marmelade brachte die Ausbeute. Natürlich gab es auf Peters Geburtstagsparty, die wir auf ihrem Asadoplatz feierten, Røde-Grøde mit Fløde. Diese Köstlichkeit aus unserer heimischen Umgebung fand großen Anklang, und es wurde lange geübt, den Namen richtig dänisch auszusprechen. Lange saßen wir am Grillplatz und hörten mit großem Interesse vom Aufbau ihrer Werft mit Schiebkarre und Schaufel und nun nach 2 Jahren die Erfüllung ihrer Träume, den Bau einer 12-m-Yacht. 10 Leute beschäftigten sie. Leider war der Lift noch im Bau, so dass wir Kurs auf Algarrobo nehmen mussten, um dort unser Schiff an Land zu nehmen. Nach ca. 11.000 sm in so vielen Gewässern der Erde war es notwendig geworden, das Unterwasserschiff zu reinigen und zu bemalen.Der südliche Wind pustete uns in 3 Tagen 450 sm weiter dem Seebad [Algarrobo] entgegen. Hier erreichten wir unsere Segelfreunde von der “Foxglove“, “Minnesota-Jane“ und der “Helene-Christine“ wieder. Große Wiedersehensfreude und -feier. Arth, der Holländer, machte mit seiner Gitarre und seiner vollen Stimme die Ankunft von “Do mi nix“ zur “Open-Air-Veranstaltung“.
2 Tage später lag das Schiff an Land. Ein gewaltiger Travellerlift, der bis zu 35 t heben kann, hatte es mit Mast an Land gesetzt. Eisenstützen sicherten das Schiff. Unser Leben ging normal an Bord weiter. Ein Clubrestaurant, Duschen und Swimmingpool sorgten für nötigen Luxus, sowie die chilenischen Segler. Festveranstaltungen wurden für uns arrangiert. Sogar die Einladung nach Santiago nahmen wir an, um möglichst viel von diesem schönen Land zu sehen. – Es ist natürlich schwer, gegen eine Berichterstattung anzuschreiben, die aus einer berühmten Feder kommt und noch dazu im “Spiegel“ veröffentlicht wird. [In Ausgabe 53/1987 brachte der „Spiegel“ einen Bericht über die deutsche Sekten-Siedlung Colonia Dignidad.] Peter und ich fühlten uns nicht nur in Santiago und in der Nähe des Moneda-Palastes sicher und wohl, sondern an der ganzen Küste, obgleich wir nicht nur die Schokoladenseite des Landes gesehen haben. Und wenn wir unseren Besitz, “Do mi nix“, hier vor dem Yachtclub Nautico in Arica/Chile alleinlassen konnten, so sind es nicht Sicherheitsbeamte wie in Rio, die uns in Ruhe nach Bolivien fliegen ließen, sondern ein in sich gefestigter Staat mit Staatsbürgern, die das Eigentum des anderen respektieren und Polizeibeamte im Hafengebiet überflüssig machen.
Bevor wir aber diese Wüstenstadt an der Grenze zu Peru mit dem Flughafen erreichten, kämpften wir Tag um Tag mit flauem Wind. In malerischen Buchten ankerten wir und waren für die Fischer interessante Exoten. Sie brachten uns Muscheln und Fische als Geschenk und wollten keine Bezahlung. In Herradura ankerten wir 3 Tage vor dem Nautico-Club. Dieser Naturhafen, übersetzt Hufeisen, gab uns einen sehr guten Schutz vor der oftmals unangenehmen Pazifikschwelle, und so wagten wir es, dem lockenden Tennisplatz nachzugeben und ein Match zu wagen. Die Holtenauer Tennis-Damen hätten sich schlapp gelacht über unser anfänglich müdes Spiel. Mit der Zeit wurde es flüssiger, aber, um Euer Niveau zu erreichen, werde ich später in Florida bei einem Superspieler Nachhilfeunterricht nehmen müssen. In den kleinen gelben Strumpf (letztes Geburtstagsgeschenk der Tennisdamen) stecke ich fortan Dollarscheine.Am 30.3., Björns Geburtstag, machten wir mit Bug- und Heckanker vor dem Yachtclub Arica fest. Wenig später saß der Klarierungsbeamte mit dem Präsidenten des Nautico-Clubs bei uns im Cockpit, und sie hießen uns herzlich willkommen. Aus dem beiliegenden Zeitungsartikel [ Vorlage zu schlecht] könnt Ihr entnehmen, wie groß das Interesse an uns Seglern war. Seite 1 “Do mi nix“, Seite 6 der Papst. Emilio, der Präsident, lud uns zum üppigen Mittagsmahl in den Club ein. Er stellte uns den anwesenden Mitgliedern vor. Sogleich wurden uns alle Hilfen für Reparaturen und Einkäufe angeboten. Über die Anlagen des Clubs durften wir wie ein Mitglied verfügen. Zu unserer großen Freude konnten wir auch aus dem Büro mit der Heimat telefonieren, und Ihr konntet uns erreichen. Toll, toll!
In den nächsten Tagen reichte unsere Zeit nicht mehr aus, um alles das, was uns von den vielen Freunden geboten wurde, zu bestroppen. Stadtbesichtigung, Besuch der Industrieanlagen, Museen und Schönheiten der Natur in der näheren Umgebung folgten aufeinander.
Am Karfreitag kam die deutsche Familie Lindemann an Bord. Sie leben seit 18 Jahren in Chile und nun in Bolivien. Ab jetzt folgte eine wunderbare Einladung nach der anderen, was darin krönte, dass wir von den Lindemanns für ein Wochenende nach La Paz, der Hauptstadt von Bolivien, eingeladen wurden. Erfreut nahmen wir das Angebot an und flogen am Freitag, dem 8. April, zur höchst gelegenen Hauptstadt der Welt (3700 m). Dort wurden wir von der Familie liebevoll aufgenommen. Wir durften ihr wunderschönes großes Haus als das unsere betrachten.La Paz liegt in einem Talkessel, der von einem bizarr gen Himmel ragenden, in allen Farben leuchtenden Sandsteingebirge umgeben wird. Uns wurde Gelegenheit gegeben, diese phantastische Natur in all ihrer Schönheit zu betrachten. Die beiden BMWs der Lindemanns halfen dabei und brachten uns auch zum Titicacasee. Wir lernten die Straße – die Pan American – kennen: Matsch, Sand, Schotter und ganze Flussläufe mussten durchfahren werden. Der größte Teil der hier wohnenden Menschen sind Indios [undifferenzierter Sammelbegriff für indigene Völker]. Das Land, das 1952 durch Enteignung der Großgrundbesitzer parzelliert an die Ureinwohner fiel, wird von ihnen nur unzureichend oder überhaupt nicht bestellt. Das Land bleibt versteppt. Chile hatte ein ähnliches Problem nach Salvador Allende. Weite Teile des fruchtbaren Bodens sind von Brombeersträuchern überwuchert. Die Besitzer sind in die Städte gezogen. Dass nur kontinuierliches Arbeiten auf dem Feld satte Bäuche bringt, erfasste der chilenische Bauer erst, als ihm Zusammenhänge klar wurden. Saatgut und Zuchttiere wurden nicht mehr aufgegessen. Mit der Bildung, die in Chile als einzigem Land in Südamerika durch Zwang erreicht wurde, erhalten auch Indio- und Arbeiterkinder eine gute Ausbildung und sind aktiv am Aufbau ihres Landes beteiligt. (Ich wollte nichts Politisches bringen! Der “Spiegel“ ist für Euch wöchentlich zur Stelle!)
Unsere Fahrt endete an einem Yachthafen am See. Vor uns tat sich eine herrliche Welt auf, die etwas an unseren Bodensee erinnerte; denn auch hier sieht man in der Ferne schneebedeckte Berge, die Kaiserkordilleren, während der riesige See durch viele kleine und große Inseln unterbrochen wird. Der Zauber dieser Landschaft lag auch an dem sonnigen Himmel, der, immer wieder durch interessante Wolkenbildungen unterbrochen, ein wunderschönes Licht über das Ganze warf. All dieses genossen wir in vollen Zügen, wobei ich allerdings sagen muss, dass auch unser leibliches Wohl nicht vernachlässigt wurde. Die besten Restaurants wurden aufgesucht. Am letzten Sonntag speisten wir im vornehmen Golfclub, der 20 km von La Paz in einem der schönsten Täler liegt. Hier werden die Reichen der Reichen von den Kellnern im Laufschritt bedient. Die High Society wartet nicht gerne.
Im Hause Lindemann umsorgten uns auch gute Geister. Ein Diener/Gärtner und ein Hausmädchen/Köchin bestellten Garten, Haus und natürlich die Familie und uns. Für uns schwer, keine Betten machen zu dürfen, und auch sonst sich nur bedienen zu lassen. Die 5 Kinder werden alle auf der strengen deutschen Schule unterrichtet und sprechen neben Deutsch und Spanisch auch Englisch. Peter wurde von Herrn Lindemann ein Abteilungsleiterposten in seinem Transportunternehmen angeboten. Wenn er 80 ist, will er das vielleicht annehmen.
Heute sind wir wieder nach Arica zurückgeflogen, und ich war froh, wieder an Bord zu sein. Trotzdem, schön müsste es sein, in Arica ein kleines Häuschen am Meer zu haben, mit nur einer Bediensteten. Täglich strahlender Sonnenschein, und Regen gibt es in dieser Wüstenstadt nie!!
Morgen hieven wir Anker, und unseren Kurs setzen wir ab nach Polynesien (4200 sm = mind. 35 Tage).
Ich glaube, mein Geist hat etwas in der enormen Höhe gelitten!Euch allen herzliche Grüße und viele, viele Umarmungen
Eure Elke und Euer Peter

