VON NEUSEELAND ÜBER KALEDONIEN UND DIE NEUEN HEBRIDEN NACH AUSTRALIEN Einklarierung in Thursday-Island für Australien “The Administration is Watching You“ –Ankunft in Darwin
Cocos-Island
In Seemannsliedern werden immer die Hafenkneipen und der Rum als größte Freude eines jeden Seemannes hingestellt. Natürlich serviert unter Palmen und in greifbarer Nähe schön aussehender Mädchen/Männer. Dabei sind es Eure Briefe, die unser Herz erfreuen. Sie geben uns in ihrer Lebendigkeit Informationen über Euer Leben und stellen über weite Meilen eine Verbindung her zu unserem Holtenau, zu Familie und Freunden. Vielen Dank für Eure Post, die wir in Darwin/Australien entgegennehmen konnten. Die Zeit läuft immer schneller dahin. Wenn wir uns auch nicht mit Sieben-Meilen-Stiefeln dem Heimathafen nähern, so segeln wir doch von nun an Kurs “heimwärts“.
Bevor wir am 22. April 1989 Neuseeland verließen, um nach Neu Kaledonien zu segeln, waren wir noch 2 Tage und Nächte Gastlieger in der Millbay. Am letzten Abend hatten wir Jörg und ein Ehepaar zum “Tea“ eingeladen. Nicht zu verwechseln mit dem englischen “Afternoon Tea“. Das Menü für 5 Personen war wie folgt:
Sherry – dazu Avocado-Dip mit Kräcker
Geräucherter Snapper auf Toast (Fisch)
(Neuseeland-Toaster für Boote sehen aus wie ein Kastengurkenhobel)
Filetsteak mit Champignonsauce
Kartoffelgratin
Grüner Salat
ApfelsinenschaumspeiseSekt, Wein, Bier, Kaffee …… nach Wunsch!
“Nicht schlech; sech Spech“, eine Redensart von uns, die aber nicht am 28.4.1989, an meinem Geburtstag, anzuwenden war.
Auszug aus dem Bordbuch:
„28.4.1989 – 04.00 Uhr – Logge 48, Baro: 756 mm Wind E 7-8, wechseln auf Sturmfock über. Legen ein weiteres Reff in das Großsegel. Nun 3 Reffs. Krw 340° Regen, zum Teil sehr heftig. Schiff wird wassergestrahlt von oben und unten. Grobe See. Unser Chronometer gibt den Batteriegeist auf. Borduhr wird für Navigation eingesetzt. 10.00 Uhr Zeitzeichen – 27 Sekunden Zwischen diesem Inferno von Gischt, Regen und grober See schafft Peter in einem günstigen Moment eine Standlinie zu nehmen und sogar die Mittagsbreite. Nach dem Mittagsimbiss teilen wir uns zum Nachspülen eine Dose Bier. Peter hat bis 16.00 Uhr Freiwache. Nach erholsamem Schlaf komme ich mit etwas Unerfreulichem.10 l Petroleum aus der Bilge zu feudeln. Kanister geplatzt. Bei einem stark arbeitenden Schiff eine große Schei… 19.00 Uhr –Sturmfock, +Fock, Wind NE 5-6, Baro: 752 mm Krw. 315°, nun direkt “i snuden“!“
Ich glaube, wir beide sind ein gut eingespieltes Team. Besonders Peter verfügt über eine enorme psychische und physische Kraft; dennoch, so ein Segelwechsel bei einem stark rollenden und stampfenden Schiff verlangt viel Energie, die zum Teil zur Hälfte schon dadurch verloren geht, dass man sich immerzu festhalten muss. Dass die Begleitmusik, das Getöse und der Krach der sich an der Bordwand brechenden Wellen, besonders in der Nacht, mir einen großen Respekt abverlangen, könnt Ihr Waterkanter bestimmt nachvollziehen.
Im sicheren Cockpit danach genieße ich dann den Schutz unserer größeren Sprayhood und danke “Do mi nix“ mit einem Klaps für seine Standhaftigkeit und natürlich uns und “Aries“ für Matrosenarbeit, dem Rudergehen.
„22.00 Uhr – 2 sm an Stb. passieren wir das indische Schiff “Makemo“. Vom Funkoffizier erhalten wir einen detaillierten Wetterbericht.
Wir sind aus dem 400 sm breiten Sturmgürtel heraus.
Aufatmen! Mit Freude lese ich auf meiner Wache noch einmal mein Geburtstagsgedicht. Hiervon einige Zeilen:
Ich hab’ für Dich weder Geschenk noch Licht
Drum dieses kleine Gedicht.
Bald sind wir in Kaledonien
Dort schenk’ ich Dir …… “
Von 7 Tagen in Kaledonien waren 5 Sonntage. – Vom Aufstand der Kanaken, der Indigenen, habt Ihr seinerzeit aus den Medien gehört. Dieses französische Überseeterritorium ist reich an vielen Mineralien, wie z. B. Nickel, Chrom, Kobald, Eisen; außerdem wird viel Holz ausgeführt. Der Lebensstandard der Weißen ist sehr hoch. Im Prospekt las ich, dass jeder 10. über eine Yacht verfügt. Franzosen, versteht sich. – Als wir auf unserem Weg zu den Loyalities, weitere 200 sm nördlicher, in Gebiete hineinsegeln mussten, die ausschließlich von indigener Bevölkerung bewohnt werden, hatten wir vorsorglich die Trikolore eingeholt. Der Erfolg war, dass wir gerade in diesem Gebiet die liebenswertesten und gastfreundlichsten Menschen erlebten. Mit großer Freude zeigten sie uns Haus und Hof. Ihre aus Pandanussblättern gebauten runden Schlafhäuser wurden gleichzeitig als Räucherkammern genutzt. Ein gleichmäßiger Rauch sorgte nicht nur für guten, fast Probsteier Schinken, sondern verscheuchte auch Ungeziefer, besonders die lästigen Mosquitos.
Marie-Antoinette und Louise, zwei Teenager, die als einzige es wagten, an Bord zu kommen, hinterließen noch für Stunden diesen herrlichen Geruch einer fettigen geräucherten Schweinebacke. Vor der Haustür dieses Dorfes lagen die schönsten Tauchgründe, mit einer Tiefensicht bis zu 20 m.
Port Vila, New Hebriden, oder wie es jetzt genannt wird, Vanuatu, waren für weitere 14 Tage unser Betätigungsfeld. Endlich wieder in einem englisch sprechenden Land. Hier trafen wir viele nette Yachties wieder, was neben der Sprache genauso wichtig ist.
Römisch-katholisch, d. h. mit Anker und zwei Leinen achtern vertäut, machten wir unser Schiff in der Nähe des Waterfront-Restaurants, das gleichzeitig Yachtclubersatz darstellte, fest. Unsere Leinen wurden von dem Schweden Anders, von der Yacht “Kami“, entgegengenommen. Er hat sein 31-Fuß-Schiff, GFK, selber gebaut und ging vor zwei Jahren, nach bestandenem Kapitänspatent, auf Weltumseglung. Das erste Mal trafen wir uns nach unserer Pazifiküberquerung in den Tuamotus. Er brachte uns die ersten Südseegrüße und herrlich schmeckende Pampelmusen an Bord.
Anders flog von Neuseeland während der Hurrikanzeit nach Schweden, um als Steuermann sein Patent auszufahren. Im März überbrachte er uns Grüße von dem Kanallotsen Klaus Speck. Wir haben uns sehr gefreut. Vielen Dank.
Neben Anders saßen wenig später Rona, Elsie und Roger von der Segelyacht “Cloud Nine“ bei uns im Cockpit. Auch mit diesen Seglern verbinden uns erlebnisreiche Begegnungen. Salvador, Cocktailparty auf “Cloud Nine“ nach unserer Atlantiküberquerung. Weitere gemeinsame Stationen waren Rio und dann ein Wiedersehen in der Bay of Islands. Roger, der mit seinem Schiff und Crew bis zur Station der Amerikaner in die Antarktis segelte, wurde in New York für diese Reise mit einer begehrten Medaille ausgezeichnet. Sein Mate Rona, eine 38-jährige Engländerin, promovierte Mathematikerin, sorgte als bezahltes Crewmitglied für die Instandhaltung dieses 56-Fuß-Schiffes. Es ist ein englisches GFK-Schiff und hat, trotz des Entsetzens aller überzeugten Stahlschiffleute, die Fahrt durch das Eis gut überstanden.
Als die “Helena-Christina“ 2 Tage später einlief, brannte schon das Barbecue-Feuer. Anders und wir hatten am Strand einen Grillabend gestartet, und die Familie Twigt konnte sich gleich an Würstchen und Steaks erfreuen. Dazu gesellte sich auch die 5-köpfige Crew von der “Elisabeth Bligh“, ein genauer Nachbau des Bootes, das vor 200 Jahren nach der Meuterei auf der “Bounty“ diesen Weg durch die Gewässer der New Hebriden steuerte. Neben Gitarrenmusik erklangen alte englische Balladen – vorgetragen von dem Doktor und dem Nautiker des Bligh-Ruderbootes. Als wir am nächsten Tag die Einladung zur Ruderparty um die Insel Iririki (2 sm) annahmen, wurden statt Balladen die Ruderschläge ausgesungen.
Da ich beim Vorstellen bin, darf ich auf keinen Fall Jonny und Mary von der Segelyacht “Sitisi“ vergessen. Diese Amerikaner, er 72 und sie 68, waren die Ältesten unserer Cruising-Familie. Seit 25 Jahren segeln sie durch die Gewässer der Barfußroute. Sie besitzen ein ideales nach ihren Vorstellungen entwickeltes 48-Fuß-Schiff. Beide haben in dieser langen Zeit des Fahrtensegelns viele Entwicklungen miterlebt, meinen aber, dass gerade die letzten 3 Jahre eine enorme Veränderung in Bezug auf Größe und Ausstattung der Boote gebracht haben. So sind heute Rollfock, Rollgroßsegel eine weit verbreitete Angelegenheit. Auch die Größe der Schiffe bewegt sich weiter nach oben. So sieht man mehr Boote über 40 Fuß als kleinere unter 35.
Und dann die Elektronik. Satelliten-Navigatoren, auf vielen Schiffen oft gleich zwei, gehören zur normalen Ausrüstung. Ebenso der Wetterschreiber und das Ham-Radio. Während unsere Segelpäpste daheim immer noch auf ihren Veranstaltungen eine Gefrieranlage als nicht machbar ansehen, fahren viele Schiffe mit Kühlanlagen und Mikrowelle zur See. Auch die Waschmaschine und Trockner haben auf Blauwasserschiffen Einzug gehalten. Solaranlagen, Computer und Generatoren in Verbindung mit der Technik des 20. Jahrhunderts haben die Modernisierung vorangetrieben. Hartbrot und Konserven gehören zur Romantik der Oldtimer. Wir werden manchmal schon belächelt, weil wir immer noch mit dem Sextanten arbeiten. Auch an die neuen Ausdrücke wie Hektopascal, UTC und Joule gewöhnen wir uns nur schwer.
Trotz verhältnismäßig hoher Luftfeuchtigkeit und Wärme, Malariaprophylaxe und Denguefiebergefahr, hatten wir in Port Vila eine sehr erholsame Zeit. In guter körperlicher Verfassung setzten wir am 1. Juni 1989 Segel für den nächsten 1500 sm-Törn bis nach Thursday Island, wo wir am 16. Juni die Einklarierung für Australien machten.
Während dieser 15 Tage bis zur Torres-Straße und unserer Einklarierungsinsel hatten wir sehr unterschiedliche Windstärken. Spiegelglatt, wie auf einem Ententeich, präsentierte sich der Pazifik die erste Woche und machte seinem Namen, der Stille Ozean zu sein, wirklich alle Ehre. Unsere blaue Wolke, der 130 m2 große Booster, blieb tagelang hochgezogen. “Otto“, die E-Steuerung, hielt das Schiff auf Kurs, und wir, ja wir, genossen wie immer nach einem 14-tägigen Hafenaufenthalt die weite See und unsere absolute Freiheit. Der von uns erhoffte stärkere Passatwind begann nach einer Woche und setzte uns und “Aries“ wieder unter Arbeit.
Der gewaltige New Guinea-Strom, der Fly-River, kündigte sich lange, bevor wir den Golf von Papua erreicht hatten, mit gewaltigen Baumstämmen, alten Fässern und verfärbtem Wasser an. Ein Baummonster brachte aus einer 7-Knoten-Fahrt unser Schiff fast zum Stehen. Nach dem Krachen an der Bordwand und einer Riesenverbeugung setzte “Do mi nix“ glücklicherweise unbeschädigt seinen vorherigen Kurs fort.
Am Tag, bevor wir vor Bramble Cay, einem Leuchtfeuer der Torres-Straße, standen, lernte ich von meinem Skipper, was exakte und gut vorbereitete Navigation heißt. 4 Standlinien wurden zur Mittagsbreite genommen, und abends mussten 3 bekannte Sterne, Sirius, Arkturus und Acrux, noch einmal eine Bestätigung der Richtigkeit des Ortes ergeben. Morgens um 4.30 Uhr zeigte unsere Lotung, dass wir pünktlich die 50-m-Linie passierten. Mit einem kräftigen Segel liefen wir in die Straße ein und sichteten Bramble Cay-Leuchtfeuer wie erwartet vor dem Morgengrauen. Das komplizierte Fahrwasser durch die Inselwelt mit ihren verschiedenen Strömungen wurde mit Hilfe von terrestrischen Navigationsmitteln durchsegelt. Unter Berücksichtigung von Abdrift und Stromversetzung wurden die Kurse abgesetzt und die Distanzen zurückgelegt. Zur Freude aller Navigationslehrer kommt eben manchmal alles, was im Unterricht vermittelt wurde, zur Anwendung.
Einen Stopp von 18 Stunden machten wir vor Rennell Island.
Im kalten Südatlantik wurde jede Etappe mit einer Flasche Champagner gefeiert. Hier auf der Passatroute sind es immer die Waschorgien, veranstaltet mit 5 l Frischwasser, die einen langen Seetörn beschließen und uns zum Sprudeln bringen. Nachdem wir am nächsten Tag den Anker aus 20 m Wasser hochgeholt hatten, ging es unserem Port of Entry entgegen. Vorsorglich hatten wir die gelbe Flagge hochgezogen, die besagt, dass keine ansteckenden Krankheiten an Bord sind und dass das Schiff einklariert werden möchte. Keine 10 Minuten nach meiner Flaggenparade kam die zweimotorige Küstenwachmaschine schon geflogen. Nach einem „Guten Morgen“ kam das Abfragen vieler Daten. Wenn Georg Orwells Roman “1984“ Wirklichkeit geworden ist, dann im Norden Australiens:
“THE ADMINISTRATION IS WATCHING YOU“
Im Segel-Permit wurden die beabsichtigten Punkte vermerkt, die wir bis Darwin anlaufen durften. Auf dieser 1000 sm langen Segelstrecke kann keiner verloren gehen. Die fliegende “Coastwatch“ machte eine tägliche Überprüfung. Als wir schon die Timor-See verlassen hatten, kamen sie noch einmal – sehr höflich – mit einer 4-motorigen Maschine und wollten unsere Daten. Und dann der Papierkrieg. 20 Seiten mussten in Thursday Island ausgefüllt werden. Als sie sich für meine Krankheiten interessierten, kam ich mir wie beim Schularzt vor. Die guten Dosenrouladen, Gulasch und andere Fleischkonserven aus Deutschland kamen in Quarantäne. Da wir durch Informationen auf diesen Umstand hingewiesen worden waren, hatte ich vorsorglich alle Dosen in einer Backskiste eingelagert. So konnten sie ohne Probleme ihre Banderole um den Deckel kleben. Mit Freude nahmen sie unsere vorbereitete Medizinliste, Proviantliste und die Auflistung unseres ganzen Besitzes entgegen. Am Ende zogen sie mit unserer prall gefüllten Mülltüte ab. Glücklich waren sie besonders über die gesammelten Eier- und Kartoffelschalen.
Am 1.7.1989 erreichten wir Darwin. Diese Stadt wurde vor 15 Jahren vom Hurrikan “Tracy“ dem Erdboden gleichgemacht. Der Aufbau erfolgte unter Berücksichtigung aller technischen Möglichkeiten der modernen Bauindustrie. Viele Grünanlagen und ruhige Einkaufszonen laden den Besucher zum Bummeln ein. Wir nutzten unseren dortigen Aufenthalt und flogen mit einer 6-sitzigen, etwas klapprigen Maschine in den Kakadu-Nationalpark.
Nach der Weite des Meeres erlebten wir nun die grüne Buschlandschaft, die, aus dem Flugzeug betrachtet, endlos zu sein schien. Nach 1 ½ Stunden Flug saßen wir schon im Motorboot und wurden auf dem Yellow Water herumgefahren. Tausende von seltenen Vögeln, u. a. viele Seeadler und Pelikane, zeigten sich inmitten seltener Wasserpflanzen, aber auch große Krokodile waren im Mangrovengebüsch zu bestaunen. – Nach der fantastischen Wasserwelt brachte uns der Reiseführer in einem Kleinbus und einer Fahrzeit von 2 Stunden zum “Nourlangie Rock“. Vor diesem Sandsteingebirge wurde unter einer Baumgruppe erst einmal Lunchpicknick gemacht, bevor es auf Wanderschaft ging. Ganz ausgezeichnet waren Fleisch, Salate und die eisgekühlten Getränke. John, unser Führer, war ein gut geschulter Mann. Er verstand es ausgezeichnet, das Interesse seiner 6 Gäste zu wecken und uns mit sachkundigen Vorträgen alles Wesentliche zu zeigen. Als wir am Abend müde unsere Beine über die Reling setzten, waren wir erfüllt von einem großartigen Ausflugstag, der uns nicht nur die Felsmalereien der Aborigines [Ureinwohner Australiens] gezeigt hatte und Wassertiere in Hülle und Fülle, sondern uns auch einen kleinen Eindruck mitgeben konnte von diesem gewaltigen Kontinent Australiens.
Nach dem Aufstocken von Proviant, Petroleum, Diesel und Wasser verließen wir am 11. Juli die Fanny-Bay/Darwin und unsere Cruising-Familie. Anders folgte am nächsten Tag, während die “Helena-Christina“ es von Hellas gesundheitlicher Verfassung abhängig machen musste, die sich mit einer langwierigen Halsentzündung herumplagte und noch einen Arztbesuch vor sich hatte. Inzwischen wissen wir, dass die Holländer unterwegs sind. Die deutsche Yacht “Takirena“ mit Hans & Ilse brachten die neuesten Nachrichten von der Barfußroute mit. Gestern feierten wir Ilses 67. Geburtstag. Hans ist mit seinen 60 Jahren noch ein Youngster. Sie wünschte sich von ihm: sich einmal so richtig auf Deutsch von Frau zu Frau ausquatschen zu können! Was denn auch wenig später in Erfüllung ging.
Anders geht morgen mit der 6-köpfigen schwedischen Crew von der Yacht Ørnen zum Tauchen. Wenn wir den Grillplatz gerichtet haben, unsere Langusten im Pott kochen, werden – so hoffen wir – die Holländer in unsere Bucht vor Direction Island einlaufen. Wie so oft, werden sie mit ihrer guten Nase zur rechten Zeit kommen und uns unseren Abschiedsabend von dem zauberhaften Cocos Island-Atoll mit Gitarrenmusik verschönern.
Wenn Ihr diese Zeilen erhaltet, befinden wir uns auf dem Indischen Ozean und segeln – wie wir hoffen – vor einem gleichmäßigen Passat dem afrikanischen Kontinent entgegen.